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Investitionen in den Klimaschutz sind Investitionen in unsere (er)lebenswerte Zukunft ! |
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Mit zunehmenden Wärmeschutzanforderungen erlangt die Luftdichtigkeit von Gebäuden eine wachsende Bedeutung. Luftdichtigkeit ist erforderlich, um die angestrebte
Verringerung des Heizenergiebedarfs auch tatsächlich zu erreichen und Bauschäden sowie Komforteinbußen zu vermeiden.Die Luftdichtigkeit eines Gebäudes wird mit der sogenannten “Blower Door” nachgewiesen.
Das aus Amerika und Skandinavien stammende und dort schon jahrelang eingesetzte Verfahren ist relativ einfach durchzuführen und dabei trotzdem hocheffektiv. Für die Messung der Luftdurchlässigkeit einer
Wohnung oder eines Gebäudes wird ein Ventilator (Blower Door) luftdicht in die Öffnung einer Eingangs- oder Balkontür eingebaut. Bei Ventilatorbetrieb und geschlossenen Fenstern und Türen kann im Gebäude
eine Druckdifferenz (Unter- oder Überdruck) zur Außenluft erzeugt werden. Die Höhe der Druckdifferenz (ca. 10 bis 60 Pascal) ist über die Ventilatordrehzahl einstellbar. Der bei einer eingestellten
Druckdifferenz geförderte Luftstrom wird als Volumenstrom der Luftdurchlässigkeit bezeichnet. |
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Bild links (Quelle: Landesgewerbeamt Baden-Württemberg):Grundvoraussetzung für den Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist eine dichte
Gebäudehülle, da ansonsten ein großer Teil der Zuluft unkontrolliert über Fugen und Ritzen in das Gebäude strömt. |
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Bild rechts (Quelle: RWE Energie AG):Kombination aus dem Einsatz einer Blower Door mit zusätzlicher Thermografieaufnahme. Durch den Einsatz einer Blower Door
wird ein Unterdruck im Gebäude hergestellt, so daß durch undichte Fugen und Ritzen kühle Außenluft in das Gebäudeinnere strömen kann. Während diesem Unterdruckzustand wird von in Frage kommenden Bauteilen
eine Thermografieaufnahme erstellt und anschließend am PC ausgewertet. Das Ergebnis einer solchen Auswertung sehen Sie im rechten Bild. Die Anschlußfugen Balkontür/Außenwand und Balkontür/Fußboden sind
teilweise undicht, so daß kalte Außenluft einströmt. Dasselbe findet unter dem Heizkörper durch die Fuge zwischen Außenwand und Rohboden statt. |
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Thermografieaufnahme von zwei Gebäuden. Gut zu sehen und auch durch die Temperaturskala am rechten Rand zu vergleichen, daß das dunkle Gebäude links im Bild keinerlei
Wärmeverluste in der Wandfläche oder der Dachhaut aufweist wobei das rechte orangefarbene Gebäude laut Skala eine Oberflächentemperatur außen von ca. 13,5° C aufweist. D.h. daß die gesamte erzeugte Gebäudewärme durch
die Außenwände transportiert wird und dort einfach “verpufft”. Je nach Temperaturgefälle und Luftfeuchte von der Gebäudeoberfläche zur Außenluft kann dabei auch noch der Taupunkt im Außenputzbereich unterschritten
werden und Tauwasser zwischen Mauerwerk und Putz ausfallen. Dadurch sind in absehbarer Zeit Putzschäden der Fassade vorprogrammiert. (
Bildquelle: Hottgenroth Software) |
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